Punctuation and Indentation/de

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1G - Interpunktion und Einrückung

(Autor: Tao Yue, Übersetzung ins Deutsche)


Da Pascal Zeilenende und Leerzeichen ignoriert, ist eine Interpunktion erforderlich, um dem Compiler mitzuteilen, wann eine Anweisung endet.

Du musst ein Semikolon folgen lassen:

  • beim Programm-Kopf
  • jede Konstanten-Definition
  • jede Variablendeklaration
  • jede Typdefinition (wird später besprochen)
  • fast alle Anweisungen

Die letzte Anweisung in einem BEGIN-END-Block, die unmittelbar vor dem END steht, benötigt kein Semikolon. Es ist jedoch harmlos, eines hinzuzufügen, und es erspart Dir das Hinzufügen eines Semikolons, wenn Du die Anweisung plötzlich nach oben verschieben musst.

Einrücken ist nicht erforderlich. Es ist jedoch von großem Nutzen für den Programmierer, da es hilft das Programm klarer zu machen. Wenn Du wolltest, könntest Du so ein Programm wie dieses haben:

program Stupid; const a=5; b=385.3; var alpha,beta:real; begin 
alpha := a + b; beta:= b / a end.

Aber es ist viel besser, wenn es so aussieht:

program NotAsStupid;
 
const
  a = 5;
  b = 385.3;
 
var
  alpha,
  beta : real;
 
begin (* main *)
  alpha := a + b;
  beta := b / a
end. (* main *)

Im Allgemeinen wird jeder Block eingerückt und eine Zeile zwischen Blöcken übersprungen (z.B. zwischen den const- und var-Blöcken). Moderne Programmierumgebungen (IDE, oder Integrated Development Environment) verstehen die Pascal-Syntax und werden oft für Dich einrücken, während Du tippst. Du kannst die Einrückung nach Deinen Wünschen anpassen (Tabulator als drei oder vier Leerzeichen anzeigen?).

Die richtige Einrückung macht es viel einfacher zu bestimmen, wie Code funktioniert, wird aber durch vernünftige Kommentare enorm unterstützt.

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