Difference between revisions of "sCodealign/de"

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Der Datentyp SmallInt, der eine Grösse von 2 Byte hat wird weiterhin an durch 2 teilbare Adressen ausgerichtet.<br>
 
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Revision as of 20:33, 15 July 2013

Deutsch (de)
Zurück zu den lokalen Compilerdirektiven.

$Codealign dient der Ausrichtung von Code

Mit der lokalen Compilerdirektive $CODEALIGN wird die Ausrichtung des Codes im Arbeitsspeicher festgelegt.
Die Ausrichtung des Codes im Speicher bestimmt den Umfang des Speicherbedarfs und damit die Geschwindigkeit des Programms.


Beispiel:

{$CODEALIGN PROC=1} // richtet den Code an durch 1 teilbare Speicheradressen aus
// = niedriger Speicherbedarf, niedrige Geschwindigkeit
{$CODEALIGN PROC=8} // richtet den Code an durch 8 teilbare Speicheradressen aus
// = hoher Speicherbedarf, hohe Geschwindigkeit


Liste der Switches für die lokale Compilerdirektive $CODEALIGN:

PROC Legt die Ausrichtung von Unterprogrammaufrufen fest.
JUMP Legt die Ausrichtung von Sprungzielen (GOTO) fest.
LOOP Legt die Ausrichtung von Schleifenaufrufen (for, while, repeat) fest.
CONSTMIN Legt die Mindestausrichtung von Konstanten (typisierte und untypisierten) fest.
CONSTMAX Legt die Maximalausrichtung von Konstanten (typisierte und untypisierten) fest.
VARMIN Legt die Mindestausrichtung von statischen und globalen Variablen fest.
VARMAX Legt die Maximalausrichtung von statischen und globalen Variablen fest.
LOCALMIN Legt die Mindestausrichtung von lokalen Variablen fest.
LOCALMAX Legt die Maximalausrichtung von lokalen Variablen fest.
RECORDMIN Legt die Mindestausrichtung von Records fest.
RECORDMAX Legt die Maximalausrichtung von Records fest.


Als Standardeinstellung dient die Grösse des Datentyps als Grundlage für die Ausrichtung des Datentyps im Arbeitsspeicher.

  • Der Datentyp SmallInt wird im Arbeitsspeicher an durch 2 teilbare Adressen ausgerichtet.
  • Der Datentyp LongInt wird im Arbeitsspeicher an durch 4 teilbare Adressen ausgerichtet.
  • Der Datentyp Int64 wird im Arbeitsspeicher an durch 8 teilbare Adressen ausgerichtet.


Mit den oben genannten Switches mit denen die minimale und die maximale Ausrichtung festgelegt wird, gilt folgendes. Das Festlegen der Maximalausrichtung (z. b. VARMAX) auf 4, hat den Effekt, dass Datentypen die einen Speicherbedarf von mehr als 4 Byte haben (z. B. Int64) ebenfalls an durch 4 teilbare Adressen ausgerichtet werden. Der Datentyp SmallInt, der eine Grösse von 2 Byte hat wird weiterhin an durch 2 teilbare Adressen ausgerichtet.

Die lokale Compilerdirektive {$CODEALIGN ...} hat ihr Gegenstück in der Kommandozeilen-Option -Oa...=...
Beispiel:
-OaLOOP=4

--Olaf 10:05, 17 January 2013 (UTC)